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Dänische Südsee Törnbeschreibungen im Seesack.Net |
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Dänische Südsee, Sommertörn 2005Crewliste
TörnplanDer Törn ist geplant vom 10.09. bis zum 17.09. und wird in Warnemünde beginnen und in Heiligenhafen enden.
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Samstag, den 10.09.2005 Anreise Warnemünde
08.00 Abfahrt in Buchholz mit Leihwagen zunächst über Hamburg Niendorf, und Einsammeln der Restcrew. Dann auf direktem Weg nach Warnemünde. Ankunft 10.30. Freudiger Empfang von Helmut Walter und seiner Crew. Die Übergabe war bestens vorbereitet, sodaß alles zügig abgehandelt werden konnte. Das einzige, was die Walter-Crew in Ihrer Abreise noch gebremst hat, war die Tatsache, daß unsere Youngster sich beim Einkaufen etwas viel Zeit nahmen, und sich deshalb die Übergabe des Leihwagens etwas verzögerte. Aber um 12.00 Uhr war alles gegessen und wir waren allein mit "unserem" Schiff. Offensichtlich war der Vormittag schon sehr anstrengend verlaufen, da wir bevor etwas anderes in Angriff genommen werden konnte, zunächst mit einem Fischbrötchen das flaue Gefühl aus dem Magen vertrieben werden mußte. Anaschließend dann aber doch Einweisung der Crew auf dem Schiff und in die Sicherheitsrolle. Damit war der Nachmittig gut ausgefüllt, sodaß wir schon wieder Landgang und gutes Essen anschließen lassen konnten. Die Nacht im Yachthafen am Alten Strom war übrigens, wie von unseren Vorgängern angekündigt, äußerst unruhig.Der Hafen ist wegen des durchgehenden Fährverkehrs für die Nacht nicht zu empfehlen. Sonntag, den 11.09.2005 in Warnemünde nach Rödbyhavn
09.30 Leinen los. 10.00 Segel gesetzt. Wind 4 Bft.aus Ost, über Mittag 5 Bft, Später wieder 4.
See ca. 1,5m, der Himmel ganztags bedeckt. Das war zwar noch kein schweres Wetter, aber für unseren beiden Vorschotern hat es offensichtlich gereicht - zumindest meineten sie reichlich an die Fische spenden zu müssen. 15.00 Ansteuerung Rödbyhavn, 15.30 fest in Rödbyhavn. (40,3 Sm)Rødbyhavn ist der dänische Fährhafen der Vogefluglinie, den die Fähren vom deutschen Puttgarden aus anlaufen, er liegt etwa 5 km südlich von Rödby. Was von Rödbyhavn berichtet werden kann, ist einerseits, daß wir eine äußerst ruhige Nacht hatten, und andererseits, daß es zum Abendessen die leckersten selbstgemachten Bratkartoffeln gab. Besondere touristische Merkmale waren nicht zu verbuchen. Wir waren nicht böse drum, denn die viele "frische Luft" hatte uns doch müde gemacht. Montag, den 12.09.2005 von Rödbyhavn nach Marstal
09.45 Leinen los, 10.00 Segel gesetzt. Wind 4 Bft aus NW, nachmittags teilweise 5 Bft etwas westdrehend. Himmel nur leicht bewölkt. Kurs zunächst 280°, später 260°. Nach passieren der Südspitze von Langeland Kurs 0°. 17.50 Ansteuerung Marstal, 18.30 fest in Marstal. (44,7 Sm) Marstal ist die größere Hafenstadt am östlichen Ende der Insel Aerö. Die alte Seefahrtsstadt ist gemütlich und charmant mit ihren engen Gassen, schönen alten Häusern, Stockrosen und Feigenbäumen. Wahrzeichen des Hafens ist ein alter Kalkofen. Zahlreiche Geschäfte, Speiselokale und kulturelle Sehenswürdigkeiten bieten aktraktive Ablenkung. Nach dem Duschen abends noch Landgang. Leider war es schon fast dunkel, sodaß wir beschlossen das Gesehene am nächsten morgen noch näher zuz betrachten und auch ein paar Fotos zu machen. Mit dem nun gefaßten Vorsatz konnten wir beruhigt einen gemütlichen Krog für das Abendessen suchen. Dies war im "Den gamle Vingaard " bestens erfüllt. So konnten wir den Tag in gemütlicher, rustikaler Atmosphäre bei einem kühlen Bier und gutem Essen ausklingen lassen. Der morgendliche Stadtbummel war lohnend, da Marstal ein wirklich verträumtes Städtchen ist. Wer schon einmal dort ist, sollte es nicht versäumen in die Kirche zu gucken, das ist ganz was besonderes. Dienstag, den 13.09.2005 von Marstal nach Svendborg
12.20 Leinen los. Wind 1-2 Bft.aus NW, leicht bewölkter Himmel. Navigation nach Pimmelallee, 14.30 - 15.30 Segeln unter Genua. Beim Bergen ließ sich Genua leider nicht mehr ganz aufrollen, sie klemmt am Fallschlitten! 16.30 fest in Svendborg. (18,3 Sm)Die Tatsache, daß die Genua klemmt, hat den Skipper im Hafen sofort in den Mast getrieben. Oben konnte man erkennen, daß sich der Schlitten durch Verdrehen mit dem Genuafall beklemmt. Schlitten mit Topnant gegen Verdrehen gesichert. Im Hafen hat dann alles wieder funktioniert. Mittwoch, den 14.09.2005 in Svendborg
Hafentag in Svendborg. Die Hafenstadt Svendborg ist nach Odense die zweitgrößte Stadt auf Fünen. Am Svendborgsund gelegen, ist sie Endpunkt der Eisenbahnlinie aus Odense. Eine Straße führt über mehrere Brücken von hier aus nach Langeland. Die romanische Nicolaikirche stammt aus dem Jahre 1220. Ein Bummel durch die schmalen aber belebten Gassen hat bei allen Beteiligten trotz des stürmischen Wetters wieder für gute Laune gesorgt, zumal es in den vielen kleinen Geschäften in den historischen Gebäudezeilen für jeden etwas zu gucken gab. Nachmittags war das Wetter dann schon wieder so gut, daß uns zu einer Tasse Kaffee in einem Straßenlokal setzen konnten. So gestärkt hatten wir anschließend sogar noch Lust auf einen Gang durch den Hafen, in dem zahlreiche Traditionssegler fest gemacht hatten. Donnerstag, den 15.09.2005 von Svendborg nach Spodsbjerg
=9.15 Leinen los. Wind 3-4 Bft aus West, später 4-5 Bft, fast bedeckter Himmel.10.15 Segel gesetzt. 11.25 Groß gesetzt. 15.00 Segel geborgen, 15.20 fest in Spodsbjerg (37 Sm)Spodsbjerg ist eine kleine Hafenstadt auf der Ostseite der Insel Langeland, welche sich offensichtlich als Paradies der Hochseeangler etabliert hat. Mitte September sind hier allerdings schon so gut wie alle Bürgersteige hochgeklappt. Erwähnenswert sind die excelenten Sanitäranlagen und ein zumindest vorhandenes, wenn auch schwaches, WLan. Freitag, den 16.09.2005 von Spodsbjerg nach Orth
10.15 Leinen los, leicht bewölkt, Wind 4 Bft aus E. 10.30 Segel gesetzt, Kurs 177°. 14.00 Wind 4 Bft aus N, Kurs 160°. 16.30 Ansteuerung Orth, Segel geborgen. 17.30 fest in Orth . (36,7 Sm) Der durch lange Molen geschützte Yacht- und Fischereihafen an der Südwestspitze der Insel Fehmarn liegt am Nordufer der Orther Bucht und verfügt über viel Atmosphäre. Nachdem wir den ganzen Tag das schlechte Wetter vor uns hergeschoben hatten, empfing uns Orth am Nachmittag auch mit strahlendem Sonnenschein. Im Windschatten war es richtig kuschelig warm, sodaß wir unseren Spaß hatten, vom Kai aus das Leben auf der Orther Flaniermeile zu betrachten. Abends gab es noch einmal lecker Fisch im "Piraten Nest". Samstag, den 17.09.2005 von Orth nach Heiligenhafen
10.30 Leinen los. Wind 0-2 Bft aus West, strahlender Sonnenschein.10.45 Segel gesetzt. 11.45 Segel geborgen, 11.55 fest in Heiligenhafen (5,5 Sm).Jetzt kommt das unangenehme eines jeden Segeltörns, aufräumen und sauber machen. Aber irgendwann ist es geschafft und Thomas' Frau fährt mit dem Sharan vor, um uns abzuholen. |
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