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Kykladen, Ägäis Törnbeschreibungen im Seesack.Net |
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Segeln südliche Kykladen, Frühjahrstörn 2004Crewliste Woche 1
Crewliste Woche 2
Törnplan
Der diesjährige Törn wird am 31.05. in Syros starten und 14 Tage dauern. Nach Ablauf der ersten Woche bleiben nur Skipper und Co-Skipper an Bord, der Rest der Crew wird gewechselt. Wir freuen uns auf 3, zumindest in Bezug auf das gemeinsame Segeln, neue Gesichter!Sonntag, den 30.05.2004
Anreise Dieter und Jörn mit Flieger bis Athen, Bustransfer nach Piräus (2,90 EUR!!), Fähre nach Syros und weiter mit Taxe nach Marina Phoinika. (Fahrpreis nur 6,00 EUR !!) Ankunft ca. 22.00 Uhr. Das Boot war glücklicher Weise offen, sodass wir an Bord konnten und eine Schlafstatt hatten. Abends noch mal an Land, gegessen und den Rotwein vorgetestet und für gut befunden!
Montag, den 31.05.2004, von Syros nach Mykonos .
Ca. 09.00 an Land gefrühstückt und anschließend Grundnahrungsmiitel eingekauft. 11.00 Bootsabnahme und 13.00 Ablegen in Phoinika. Kurs auf Mykonos genommen. Leider kein Wind. Mit Rasmus ein ernstes Wort gesprochen, dass es so nicht weiter gehen kann! Bei dem Schluck, den er abbekommen hat, wird er die Reise hoffentlich positiv an uns denken. Diesen Tag jedenfalls erstmal nur motort. Der Kühlschrank dankt es uns.Unterwegs die Selbststeueranlage getestet. Leider außer zwei Vollkreisen nichts nennenswertes hinbekommen. Hatten aber auch ohne dieses nützliche Extra gechartert. Der Owner wußte warum! 17.15 fest an Anker in Ormos Ornas, 26.5 Sm . 20.30 Ankunft der restlichen Crewmitglieder Elmar, Ernst und Klaus-Dieter, die dann mit dem Beiboot übernommen wurden. Dienstag, den 01.06.2004, von Mykonos nach Ios .
10.00 Anker auf. Kurs 180° Richtung Stenon Parou-Naxou. 10.30 Segel gesetzt. Wind Stärke 4 aus SW, strahlender Sonnenschein, 1022 mbar. 12.00 Wind ist eingeschlafen. Motor an, wir wollen schließlich noch nach Ios. Ab 14.00 wieder 2-3 Windstärken, aber leider genau von vorn. Das hätte bedeutet, dass wenn wir segeln wollten, unser Tagesziel nicht zu erreichen war. Also weiter motort. 17.40 fest in Ios 44 Sm . Das hatten wir noch nie: Kaum ein Schiff in Ios. Wir konnten längsseits an die Pier. Wir sind gleich an Land und erstmal zu Suzanne und gefragt was passiert ist. Sie hatte aber auch keine Erklärung. Bis gestern war der Hafen noch voll. Suzanne hat natürlich so getan, als wenn sie uns noch wieder erkannt hat, und auch gleich festgestellt, dass wir wohl schon 3 Jahre nicht mehr da waren. Mittwoch, den 02.06.2004, von Ios nach Thira .
10.20 Auslaufen Ios bei strahlendem Sonnenschein, 1022 mbar, noch kein Wind. Kurs 170° Richtung Thira. 12.15 Segel gesetzt, Wind aus SW Stärke 3-4. Bewölkungsaufzug bis zu völliger Bewölkung. 13.30 vor der nördlichen Einfahrt von Thira
. Himmel klart wieder auf. Segel für die Innenrundfahrt geborgen. Der Anblick ist immer wieder überwältigend, die ca. 300m hohe Steilküste mit den wie angegeklebt wirkenden Ortschaften auf den Felskämmen. Den ursprünglichen Plan im Krater zu ankern haben wir schnell aufgegeben, weil der Wind mal wieder voll in den Krater geblasen hat und von Westen zusätzlich noch reichlich Dünung einlief. Liegeplätze für Segler gibt es den Häfen ohnehin nicht. Die Kreuzfahrtschiffe bringen wohl Touris genug!16.00 südliche Ausfahrt und Ansatz zur östlichen Umrundung mit der Hoffnung auf einen ruhigen Ankerplatz bei den herrschenden südwestlichen Winden. Segel wieder gesetzt. Aber wie des Seglers Glück so spielt, kommt es anders als geplant! Der Wind dreht auf Nordwest und bläst mit Stärke 4-5. So wird unser Ankerplatz an der Ostküste der Insel demensprechend unruhig und die Ankerwache bleibt uns auch nicht erspart. 18.30 fest an Anker vor Kamari, 41 Sm. Schwierigkeiten mit der Ankerwinsch: Der Anker läßt sich zeitweise nicht heben, sieht ganz nach nicht auffindbarem Kabelbruch aus. Außerdem reichlich Wasser in der Bilge, das sich nicht lenzen läßt, weil wie es scheint die Saugeleitung der Bilgepumpe verstopft ist. Sollte sich hier etwa schon zeigen, dass ein 5 Jahre altes Charterschiff doch schon zu viele Macken hat? Mit den Instrumenten sind wir auch nicht so richtig glücklich. So zeigt das Log z.B. garnicht an, und die Bedienung der Multifunktionsanzeigen wird durch die ausschließlich französische Bedienungsanleitung auch nicht gerade einfacher. Donnerstag, den 03.06.2004, von Thira nach Ios .
Der Anker hat gehalten, obwohl es die ganze Nacht mit 3-4 Bf auus W bis NW geblasen hat.11.00 Anker auf. Wind mit 3-4 Bf. aus W. 1021 mbar. Sonnenschein mit leichter Quellbewölkung. 10.00 bis 15.30 unter Segeln als Anlieger bis nach Ios . Nachdem wir im Vorschiff die halbe Verkleidung demontiert haben ist auch der Fehler an der Ankerwinsch lokalisiert: Das Hauptrelais klemmt beim Hieven, aber durch leichte Schläge auf den Ankerkasten läßt sich der Fehler beheben. 15.45 fest in Ios, 24 Sm. Abends mit dem Bus auf die Chora. Von dort oben hat man eine Wahnsinnsaussicht auf die Bucht und den Hafen. Die Chora ist ein Irrgarten aus kleinen Gassen, die vollgestopft sind mit Bars, Boutiquen und Esslokalen. Eines davon, "The Nest", wird an jeder 2. Ecke beworben. Der Werbung wären wir besser nicht gefolgt, denn so schlecht wie hier haben wir in Griechenland noch nie gegessen! Als wir das dem Kellner gesagt haben, hat der ganz plötzlich sein sonst hervorragendes Englisch vergessen. Wir vergessen besser ganz schnell den Laden. Freitag, den 04.06.2004, von Ios nach (Amorgos) Naxos .
10.45 Ablegen in Ios. Mal wieder strahlender Sonnenschein mit leichter Quellbewölkung. 1020 mbar, Sicht über 20 Sm, Wind 3 Bf aus SW. 11.15 Genuar gesetzt, achterlicher Wind 2-3 Bf. 10.00 Wind hat gedreht auf Ost 3Bf. 12.50 Tagesziel wegen des Ostwindes geändert. Jetzt Kurs auf Stenon Naxos Paros. 15.30 Ankern vor Parthenos zum verspäteten Mittagessen (Grund sind die nicht vorhandenen Schlingerleisten am Herd). 16.15 Anker auf und unter Segeln weiter zum Hafen Naxos. 17.00 Segel geborgen und Einfahrt in den Hafen.
17.20 Fest in Naxos
, 31,5 SM. Hier herrscht das absolute Wooling. Da wir spät dran sind, können wir davon ausgehen, dass unsere Kette auf jden Fall die oberste ist, zumal wir lang gesteckt haben. Dafür ist unser Anker sehr wahrscheinlich der einzige der hält. Die anderen Ketten hängen ganz schön durch, und viele haben nach achtern Fender ausgebracht, um nicht mit dem Heck gegen die Pier zu stoßen. Um 18.00 Uhr kommen unsere Stegnachbarn vom Landgang zurück und wundern sich über Ihre schlaffe Kette. Unsere Vorgänger müssen beim Ablegen Ihren Anker ausgegraben haben. Unser Vorschlag den Anker mit dem Dingi wieder auszubringen wird angenommen. Dabei fällt der natürlich genau über unsere Kette, das haben wir nun davon. An Land gehen wir erst nach dem Abendessen. Nach der Pleite von gestern ist erstmal unser Smutje wieder dran, da weiß man was man hat. Auf der Hafenpromenade gibt es zahlreiche Tavernen, Boutiquen und Lokale. Auch laute Musik gibt es reichlich, aber hier pulst das Leben und es gibt viel zu gucken. Außerdem auch hervorragendes Eis! Samstag, den 05.06.2004, von Naxos nach Syros .
10.50 Auslaufen Naxos, Himmel leicht bedeckt, später klar, Wind SW 3 Bf. 1015 mbar. Nach ausgiebiger Absprache des Ablegemanövers mit unseren Stegnachbarn ohne Kettensalat freigekommen. 11.25 Segel gesetzt und Kurs 300° Richtung Syros. Tagsüber Auffrischen des Windes über 4 Bf bis 5 Bf in Böen 6. 16.00 Segel bergen vor Syros
16.45 fest in Phoinika
, 32 SMHeute die ersten Beschwersden, weil es zu Mittag nichts zu essen gab, dabei wurde ständig Bier angeboten, was von Ernst jedoch verweigert wurde. Jetzt können wir auch die Bilge lenzen! Nachdem wir den Filter mehrmals gereinigt haben und festgestellt haben, dass sich der Lenzbrunnen nur füllt, wenn alle Crewmitglieder im Bugkorb sitzen, bekommen wir die Bilge wenigstens halb leer! Abends, nach dem wiederum vorzüglichen Essen an Bord, noch einen kleinen Spaziergang durch den Ort gemacht, und anschließend für einen Kaffee mit Metaxa im Molenrestaurant eingekehrt. Dabei wieder festgestellt, dass der Euro zwar alles einfacher macht, aber bei weitem nicht billiger! 4 EUR für einen Metaxa in einem Provinzlokal ohne besonderen Anspruch, das ist schon heftig! Sonntag, den 06.06.2004, von Syros nach Tinos .
11.00 Ablegen Phoinika, Sonnenschein, Wind 2 Bf aus West, 1019 mbar. 11.30 Segel gesetzt. 13.15 bis 15.00 ankern und baden hinter Nisos . 16.30 Segel geborgen zum Einlaufen Tinos. 16.45 fest in Tinos
, 22 Sm.Wir liegen direkt am Hafenboulevard. Dementsprechend laut ist es, aber es gibt wieder reichlich zu gucken! Abends zum ausgiebigen Gassenbummel an Land. Später in einer lauschigen Gasse im Hafenviertel in einem kleinem Restaurant zu abend gegessen. Zum ersten Mal waren alle vom Essen begeisert. Als Beigaben gab es frischgeröstetes Knoblauchbrot und zum Dessert noch kandierte Früchte mit Grappa auf Kosten des Hauses. Die grösste Überraschung war jedoch die Rechnung. Mit 2l Wein für 5 Mann 75 EUR, das waren 25% weniger als bisher. Für den, der das Restaurant finden will: Es heißt "Taverna Kapillon" (Taverne zum Fass) und liegt direkt hinter dem Fischladen mit dem frei lebendem Pelikan. Der ist eine echte Attraktion. Tagsüber treibt er sein Unwesen auf einem kleinen Marktplatz und scheißt die Autos voll, und nachts sitzt er in dem geräumten Fischladen auf einer kleinen Marmorsäule, und macht seine Faxen. Das muß man gesehen haben! Montag, den 07.06.2004, von Tinos nach Mykonos .
11.15 Auslaufen Tinos, Sonnenschein, 0 Wind, 1021 mbar. 11.45 Segel gesetzt. Wind 1 Bf aus S.
13.00 Segel geborgen für Hafenrundfahrt Mykonos
15.05 fest an Anker in Ormos Ornas
, 17.5 Sm.Beiboot klar gemacht und Müll an Land gebracht. Dabei hat sich dann der Außerborder verabschiedet und war nicht mehr in Gang zu kriegen. Da hieß es erstmal an Bord zurückpaddeln, zumal unsere Jungs zum Flughafen mußten. Die ganzenzen Manöver dann auch noch unter Paddeln. 18.00 Verabschiedung von Elmar, Ernst und Klaus-Dieter. Anschließend "Reparatur" des Motors - böse Pleite, denn es war nur das Benzin alle, obwohl erst vollgetankt und nur kurz benutzt, d.h. der Absperrhahn des Benzintanks hielt nicht dicht! Dann Einkaufen und Ankunft von Franz und Hans. Horst war nicht mitgekommen, sein Auto war auf der Fahrt zum Flughafen verreckt. Scheinbar war heute nicht unser Tag Dienstag, den 08.06.2004, von Mykonos nach Paros .
11.15 Auslaufen Ormos Ornos, Sonne mit etwas Quellbewölkung . 1022 mbar, Wind NW 5.
Beim Anker heben zusätzlichenn (Mooring)Anker mit hochgeholt. Ziemlich schweres Teil, unsere ohnehin schon kränkelnde Winsch war kurz vor dem Aufgeben. 11.50 Genuar gesetzt und mit achterlichem Wind Kurs auf Paros genommen. 13.15 Großsegel gesetzt und Kurs auf Segellstellung optimiert. Spitzengeschwindigkeit jetzt 8.5 kn. Dafür nehmen wir die Abweichung vom direkten Kurs gerne in Kauf. 14.30 beide Segel gerefft. Wind jetzt 5-6 Bf aus West. 15.10 in der Bucht von Naousa Segel geborgen.15.30 fest in Naousa
, 22 Sm.Naousa, einst kleines Fischerdorf, hat sich inzwischen zu einem atraktiven Urlaubsort entwickelt. Um das innere Hafenbecken gruppieren sich Bars und Tavernen fern ab von jedem Verkehr. Hier kann man lauschige Abende direkt am Wasser verbringen. Wir müssen heute leider mehr ins Innere, weil am Hafen immer noch ein steifer Nordwest bläst. Mittwoch, den 09.06.2004, von Paros nach Ios .
10.45 Auslaufen Naousa, Sonne, leichte Quellbewölkung, 1023 mbar, Wind 4-5 Bf aus NW. 12.00 Genuar gestzt. 5.5 kn bei achterlichem Wind. 15.15 Großsegel gesetzt, 3 Bf aus Nord. 1645 Segel geborgen 2Bf aus Nord.
!7.40 Ansteuerunhg Ios, 18.00 fest in Ios
, 36 Sm. Hafengebühr wieder nur 1.79EUR, da verursacht das Ausfüllen der Quitung schon mehr Kosten als die Einnahme.Heute kein Risiko eingegangen und zum Essen gleich zu Suzanne gegangen. Leider hat es uns so gut gefallen, dass wir um 01.00 Uhr immer noch dort gesessen haben. In welchem Zustand, möchte ich hier nicht beschreiben! Donnerstag, den 10.06.2004, von Ios nach Pholegandros .
10.15 festgestellt, dass die Crew noch vollzählig ist. Dann ab zum Frühstück zu Suzanne.12.15. Auslaufen Ios, Sonne leichte Quellbewölkung, 1023 mbar, Wind 4 Bf aus NW. 12.40 Segel gesetzt. Wind frischt auf auf 5 Bf aus NNW. 15.45 Segel geborgen. Starke Fallböen hinter Südküste von Pholegandros. 16.40 fest an Anker in Ormos Vathy , 23 Sm. Das Hafenhandbuch beschreibt starke Fallböen bei Meltemy. Noch geht aber alles recht ruhig ab. Franz trinkt beim Skat Sodawasser - was immer das bedeutet! Der Anker hält die ganze Nacht, und die Böen bleiben aus. Morgens kommt ein fetter griechischer Nostalgiesegler in die Bucht und legt sich genau über unseren Anker. Wir ergreifen sofort die Flucht, bevor er sich schlafen legt und uns blockiert. Freitag, den 11.06.2004, von Pholegandros nach (Naxos) Ios .
09.40 Anker auf, Sonne, 1024 mbar, Wind 5-6 Bf aus NW. Wind dreht auf Nord. 11.30 Segel gesetzt. Der ursprünglich geplante Kurs nach Naxos wäre genau gegenan und wird verworfen. Kurs Siphnos probiert, ist aber nicht zu halten. Dann Kurs auf Ios , geht so gerade als Anlieger. 15.20 Segel geborgen. 15.35 fest in
Ios, 30 Sm.Abends mit dem Bus auf die Chora. Der Bummel durch die engen Gassen mit den vielen Boutiquen, Cafes und Restaurants macht immer wieder Spaß, und wenn man hoch genug steigt, wird man mit einem faszinierenden Ausblick über die Stadt, den Hafen und die Insel belohnt. Spätabends noch zu Suzanne und ausgiebig Abschied gefeiert. Beim Klapperschluck in der Plicht haben wir dann noch einen tierischen Spaß gehabt, als der Betreiber des uns gegenüber liegenden Supermarktes, ein alle Körperfettrekorde übertreffender Grieche, versuchte seine Rollläden zu schließen. Beim vorletzten wollte und wollte es einfach nicht klappen. Als der Rolladen nach ca. 20 min endlich unten war, und wir uns schon halbtot gelacht hatten, kam erst der Oberkracher! Als der schon völlig Erschöpfte nun versuchte den letzten Rollladen herunter zu fahren, passierte hier überhaupt nichts mehr, und er mußte über nacht in seinem offenen Ladeneingang sitzen bleiben und Wache halten. Samstag, den 12.06.2004, von Ios nach Naxos .
10.45 Auslaufen Ios, Sonne, 1024 mbar, Wind 1 Bf aus N. Später Auffrischen auf 2 Bf immer noch aus N. D.h. heißt für heute motoren bis Naxos, denn dort müssen wir unbedingt noch hin. Unseren Reservetag haben wir gestern schon verbraten. Trotzdem sind wir ganz froh, denn es hätten ja auch 5-6 Bf aus N sein können. 15.30 fest an Mooring in Naxos
,27.5 Sm.75% der Crew sind nicht davon abzubringen, dass das Eröffnunggsspiel der Fußball-EM Life im Fernsehen geguckt wird. Die griechischen Straßencafes sind natürlich darauf eingerichtet und haben Fernseher aufgestellt. Als Otto mit seiner Truppe dann auch noch gewonnen hatte, war die deutsch-griechische Freundschaft durch nichts mehr zu trüben. Auf unserem anschließenden Bummel durch die Gassen der Altstadt stoppte uns ein gut mit frischem Fisch gefüllter Schaukasten. Sofort erhielten wir von dem sympathischen, perfekt deutsch sprechenden Chef des Hauses eine ausgiebige Beratung, sodass wir garnichts anderes mehr konnten, als dieses Restaurant für unser Abendessen zu wählen. Nach dem Eintritt in das Restaurant stellte sich heraus, dass dieses mit der Rückseite zur Hafenpromenade hin offen war und durch das aballende Gelände zu dieser im 1. Stock lag. Es war auch noch ein Tisch direkt am offenem Fenster zu haben. So hatten wir zu dem jetzt folgenden, hervorragenden Essen auch noch eine traumhafte Aussicht über den gesamten Hafen. Das Restaurant hieß APOLAFSIS, und kann nur empfohlen werden! Sonntag, den 13.06.2004, von Naxos nach Syros .
11.15 Auslaufen Naxos. Sonne und diesig, 1022 mbar, 0 Wind. Nachmittags Wind 1 Bf aus W. 16.10 fest in
Syros, 30 Sm
Der erste Eindruck vom Hafen ist nicht besonders einladend. Syros ist eine große Stadt und am Hafen ist es laut und es gibt viel Verkehr. Dafür ist ist in der zweiten oder dritten Reihe hinter der Uferstraße umso lauschiger. Hier wollen wir hin, denn heute heißt es Abschied nehmen von Hans und Franz, da sie morgen von Mykonos aus ihren Rückflug antreten müssen. Schade ist, dass der Markt und die Geschäfte in den entsprechenden Gassen heute am Sonntag geschlossen sind. So müssen wir den "Horrorgang für deutsche Lebensmittelüberwacher" heute weglassen, und machen einen Bummel durch die Gassen rund um den Rathausplatz und suchen uns anschließend ein lauschiges Straßenrestaurant, um dort bei Speis und Trank den zurückliegenden Törn nochmals Revue passieren zu lassen. Toll ist, daß für alle was dabei war, sodaß die gute Stimmung bis zum letzten Tag gehalten hat. Montag, den 14.06.2004, von Syros nach Lavrion .
09.00 Auslaufen Syros, Sonne, 1020 mbar, kein Wind. 11.20 Segel gesetzt, Wind 3 Bf aus N, dann für kurze Zeit wieder 0, dann 3-4 aus NNE. 17.00 Segel geborgen, 17.15 fest in Lavrion
. 53 Sm.
Das war's also. Heute noch einmal super Segelwetter, sodass dieser Mammutschlag auch mit nur 2 Mann Besatzung locker zu schaffen war.Was für Syros und die Uferpromenade gilt, findet hier noch eine Steigerung! Laut und unaktraktiv, nur hier gibt es keine zweite und erst recht keine dritte Reihe, aber hier ist nun einmal der Stützpunkt des Vercharterers. Dafür war aber der Empfang am Kai um so freundlicher. Dienstag, den 15.06.2004, Rückreise.
Heute ist erstmal Ausschlafen angesagt, dann gibt es Restefrühstück. Um 09.30 kommt der Stützpunkleiter zur Abnahme. Diese läuft für uns problemlos, für ihn allerdings etwas wunderlich, als wir ihm unsere Tricks bei der Bedienung der Ankerwinde zeigen, ohne die sie sonst aber garnichts mehr tut.Anschließend gibt es noch einen Kaffee im gegenüberliegendem Cafe und dann heißt es Duschen und ab nach Hause. Diese bescheuerten An- und Abreisepunkte waren natürlich keinesfalls gewollt, sondern Sie waren das Produkt zahlreicher Flugstornierungen! |
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