Die segelfreie Zeit hat ein Ende!

 

I am Sailing Gottlob hat der Tornado uns verschont!
Welche Folgen uns erspart geblieben sind,
können ca. 100m von unserem Winterlager-
Platz besichtigt werden!

Ab ins wahre ElementTrotz des kalten, nassen Wetters konnten die Aussenarbeiten rechtzeitig fertig gestellt werden, sodaß die Heide-Witzka am 06. April gewassert werden konnte. Frei nach dem Motto "Nichts ist unmöglich", mußten wir beim Stellen des Mastes Erfahrungen sammeln über das, wie sich Fallen im Mast so verklemmen lassen, daß sie sich weder auf noch ab bewegen lassen! Bis zum Termin der Überführung nach Heiligenhafen ist aber alles einschließlich der Montage einer neuen Rollreffanlage für die Genua geregelt, sodaß am 14. April fahrplanmäßig gestartet werden kann.

Hallo SeemannAm Donnerstag, den 13.04.06 um 16.00 Uhr wollen wir startklar sein, weil wir um 18.00 Uhr die Öffnung der Kattwyk-Brücke nicht verpassen dürfen. Das klappt alles problemlos, und so geht es zum ersten Zwischenstopp im Rüschkanal. An Bord der Heide-Witzka sind Jonny Sperhake, Heinz-Joachim Falck und Jörn Schmidt. An Bord der Bounty, die (wie eigentlich immer ) gemeisam mit der H.-W. überführt wird, sind zu dieser Zeit der Eigner Hans-Otto Bley und Dietrich Umland. Heike Kruskopf wird erst hier im Rüschkanal an Bord genommen.

KarawaneAm Karfreitag um 06.00 Uhr starten wir mit dem ablaufenden Wasser in Richtung Brunsbüttel. Bei bedecktem Himmel und westlichen Winden wird uns ganz schön kalt. Dafür ist uns der Schleusengott hold und erspart uns jegliche Wartezeit vor der Schleuse, sodaß wir heute noch locker den Rendsburger Hafen erreichen. Wir machen uns auf zu einem Stadtbummel mit Abendessen. Anschließend zeigt uns Jonny noch, wo er zu Bundeswehrzeiten den knappen Sold aufgebessert und später doch unter die Leute gebracht hat.

KarawaneDer Samstag beginnt besonders für Otto und Jörn besonders angenehm: Ausschlafen ist angesagt. Nach Frühstück mit frischen Brötchen vom Hafenmeister geht es weiter bei zunächst noch bedecktem Himmel. Aber schon am Spätvormittag kommt die Sonne heraus, und beschert uns einen herrlichen Nachmittag, an dem wir nach ebenfalls zügigem Schleusen noch einen Probeschlag mit der neuen Genua durch die Kieler Förde machen. Die "Performance" der neuen Genua ist hervorragend, und wir sind dementsprechend begeistert! Völlig zufrieden ob des geglückten Tagesverlaufs machen wir in Laboe zur letzten Übernachtung fest.

Ab ins wahre ElementDie Reststrecke von Laboe nach Heiligenhafen macht noch ca. 35 Sm aus, die wir eigentlich Segeln wollten. Rasmus hat uns trotz unseres großzügigen Opfers leider nicht erhört. Wir mußten den größten Teil der Strecke motoren. Dafür hat uns fast den ganzen Tag die Sonne gescheint, wodurch die Laune noch im grünen Bereich gehalten werden konnte. Nach dem Tanken und sicheren Festmachen an Steg 8 wurden wir umgehend vom "Kommodore" mit einem Bier begrüßt, womit auch dieser Tag unter den erfolgreichen eingereiht werden muß!