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Sacken 1. sack Durchbiegen, sinken 2. to drop zurückbleiben, zurücksacken

Saling saling Plattform im Mast, Ansatzpunkt neuer Wanten

Schäkel shackle universell einsetzbares U-förmiges Verbindungs- und Befestigungsglied aus Metall für Tauwerk und Ketten. Er besteht aus einem Bügel und einem ihn schließenden Bolzen

Schalken to batten down gegenwärtig allgemeiner Begriff für wasserdichtes Verschließen von Luken

Schamfielen to charfe, to fret Scheuern von belasteten Leinen oder Ketten an Gegenständen. S. zerstört die Fasern oder Drähte von Tauwerl oder Segeln oder reduziert den Kettenglieddurchmesser und verringert somit die Tragfähigkeit

"schanghaien" to shanghai Seeleute teils gegen ihren Willen oder unter Vorspiegelung falscher Tatsachen auf unterbesetzte Schiffe vermitteln

Schanzkleid bulwark Plattengang in Verlängerung der Außenhaut nach oben rings um das Oberdeck oder Teile davon, um Überbordgehen von Personen oder Gegenständen zu verhindern und Überkommen von Wasser zu vermeiden

Schauerleute stevedores, hold crew Arbeiter im Seehafen, die den Umschlag durchführen, als Stauer arbeiten und beim An- und Ablegen die Leinen an Lad bedienen

Schelf shelf vom Meer überspülter Rand der Kontinente, flacher als der Kontinentalabhang abfallend, i.d.R. bis 200m Tiefe gerechnet, in der Praxis zwischen 20m und 550m schwankend

Scheren 1. to reeve durchziehen eines Läufers oder eines Tampens durch einen Block oder andere kleine Öffnungen 2. to swing round Schwojen des Schiffes vor Anker

schiffbar navigable für Schiffe benutzbar, insbesondere für Flüsse und Küstengewässer verwendet

Schiffsjunge sailorboy frühere Bezeichnung für Mitglied der Decksbesatzung auf seiner ersten Reise, Moses

Schiften 1. to shift seemännischer Ausdruck für Wechseln 2. to gybe without altering course Halsen auf einem Vorwindkurs ohne wesentliche Kursänderung

Schlag 1. twist Drehrichtung bei der Tauwerksherstellung 2. turn der um einen Gegenstand gelegte Törn 3. stretch Gang beim Kreuzen 4. stroke Takt beim Rudern 5. turn of the propeller kurzzeitiges Drehen des Propellers beim Manövrieren

Schlagseite lapside, lopside, list konstante Neigung des Schiffes um die Längsachse, verursacht z.B. durch ungleiche Ladungsverteilung, unterschiedlich gefüllte Tanks, Wassereinbruch, im Gegensatz zur kurzzeitigen Krängung ein Zustand, in dem das Schiff länger verharrt

Schleppen to tow, to tug transportieren antriebsloser Wasserfahrzeuge durch Wasserfahrzeuge mit eigenem Antrieb über längere Strecken

Schlepper tug (-boat), tow boat Spezialschiff zum Schleppen der Bugsieren motorloser, manövrierunfähiger oder schwer manövrierbehinderter Schiffe oder anderer Schwimmkörper

Schleuse lock Wasserbauwerk zur Überwindung eines unterschiedlichen Niveaus zweier Gewässer, im allgemeinen als Kammerschleuse mit 2 Toren ausgestaltet

Schlieren dragging (of anchor) Rutschen des Ankers über oder durch den Ankergrund, kann am vibrieren der Ankerkette erkannt werden

Schlingerleiste fiddle an Tischen und Wandborden angebrachte Leiste, die ein Herabfallen von Gegenständen verhindern soll

Schlingern rolling Bewegung eines Schiffes um die Längsachse, auch Gesamtheit aller Bewegungen im Seegang

Schmatting / Schmarting parcelling geteerter oder gefetteter Segeltuch- oder Jutestreifen, der unter der Bekleedung zur Konservierung um das Tauwerk gewickelt wird

Schnappschäkel snap shackle vorwiegend im Rennsegelsport eingesetzter Schäkel, der durch Druck auf einen Federbolzen geöffnet und durch Zuschnappen geschlossen wird

Schnatter cask sling, puncheon sling, barrel sling Anschlagmittel aus Tauwerk für Fässer, bei dem eine Kausch so eingespleißt ist, dass eine Schlinge entsteht

Schoner, Schooner schooner Segelschiff mit mindestens zwei Masten, die nicht vollgetakelt sind und deren Großmast höher als der Vortopp ist

Schot sheet Teil des laufenden Gutes, der das Segel in die richtige Stellung zum Wind bringt

Schothorn clew, clue Auge im Segel, in dem der Schotring befestigt ist, Schnittpunkt von Unterliek und Achterliek / Seitenliek

Schotring im Schothorn sitzender Ring, an den die Schot angeschlagen wird

Schott  bulkhead senkrechte Wandkonstruktion zur Unterteilung des Schiffes in wasserdichte Sektoren, auch Durchgang in dieser Wand

Schratsegel fore- and aft-sails alle in Schiffsrichtung angebrachten Segel (Stag- und Gaffelsegel)

Schricken to surge eine unter Zug stehende Leine vorsichtig lösen und mit den verbleibenden Törns um den Poller vorsichtig Lose geben, dabei kommt es zu ruckartigem Nachgeben des am losen Ende festgehaltenen Taus

Schwanenhalslüfter swan neck ventilator Luftrohre zum Be- und Entlüften druckloser Tanks und Behälter, die bis über Oberdeck geführt werden und in einem meist halbkreisförmigen Lüfterkopf enden

Schwell swell von weither kommende Dünung, die sich bis in Häfen und Flussmündungen fortsetzt

Schwichten to swift, to snake seemännisch für zusammenschnüren

Schwimmweste life-jacket westenähnliches Kleidungsstück aus ausreichend schwimmfähigem Material, um eine Person über Wasser zu halten, im Gegensatz zur Rettungsweste bequem zu tragen und zur Absicherung an Deck arbeitender Personen verwendet

Schwojen to swing (round) Drehbewegung ankernder Schiffe bei Wind- oder Stromrichtungsänderung

Seeanker sea anchor siehe Treibanker

Seegang state of sea, sea Oberbegriff für Windsee, Dünung und Brandung

Seekiste sea locker, locker seat, seaman´s chest früher anstelle eines Koffers übliche Kiste für das persönliche Eigentum des Seeamanns, diente im Logis als Sitzbank etc.

Seekrankheit sea sickness Erkrankung, die durch ständig auf den Körper einwirkende, ungewohnte Schiffsbewegung ausgelöst wird (Kinetose). Psychische Einflüsse (Angst, Erinnerung an frührere Seekrankheit) können das Auftreten begünstigen. Krankheitszeichen: Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Schwindel, allgemeine Abgeschlagenheit. Vorbeugung und Behandlung: Frischluft, Beschäftigung, keine Mahlzeiten, horizontale Körperlage, Medikamente

Seemannssonntag seaman´s sunday Bezeichnung für den Donnerstag, an dem es traditionsgemäß ein besseres Essen gibt

Seemeile nautical mile Längenmaß, aus dem Äquatorumfang der Erde abgeleitet (der 21600ste Teil des Umfangs, eine Winkelminute)

Seereling guardrail Sicherheitszaun eines Seekreuzers, bestehend aus Bugkorb, Heckkorb, Relingstützen und Handlauf, Höhe ca. 65 cm

Seesack sea-bag für den Transport des persönlichen Eigentums des Seemanns benutzter verschließbarer Segeltuchsack, der im Gegensatz zur Seekiste heute noch verwendet wird

Seeschlag wash of the sea durch Seegang, insbesondere durch an Deck stürzende Brecher hervorgerufene Kräfte, die Schäden an Schiff und Ladung hervorrufen können

Seetörn sea turn der auf offener See verbrachte Teil der Reise

Seetüchtigkeit seaworthiness Zustand des Schiffs, der es in die Lage versetzt, die Seegefahren zu bestehen, wozu auch seine ordnungsgemäße Ausrüstung, Bemannung, Beladung und Stauung gehört

Seewind sea breeze Teil eines sich an Küsten ausbildenden Systems von Land- und Seewinden, die ihre Ursache in der Temperaturdifferenz zwischen Wasser und Land haben

Seezeichen sea-marks, navigation marks Objekte am oder im Meer, in oder an Fahrwassern zur Bezeichnung der Schifffahrtswege oder zur Warnung vor Untiefen, Schifffahrtshindernissen oder gesperrten Seegebieten. Das Seezeichen selbst ist eine Bezeichnung bei Tag, durch Ausrüstung mit einem Leuchtfeuer kann es auch nachts genutzt werden. Man unterscheidet feste Seezeichen wie Leuchttürme, Baken, Dalben, Stangen und Pricken von schwimmenden Seezeichen wie Feuerschiffe und Tonnen

Segel sail, canvas drei- oder viereckige, an Rah, Gaffel, Baum, Stenge oder Stag mit Tauwerg befestigte, ausgespannte Tuchfläche, die Wasserfahrzeugen durch Windkraft einen Vortrieb gibt. Segel werden eingeteilt nach 1) Art der Anbringung (Schratsegel, Rahsegel) und 2) Form der Takelung (Rahsegel, Gaffelsegel, Luggersegel...) siehe auch Segelarten

Segelfläche sail area Flächeninhalt des Segels im ebenen Zustand, also ohne Berücksichtigung des Profils

Segelhandschuh palm Werkzeug zum Durchdrücken der Segelnadel beim Segelnähen. Besteht aus einem über die Hand zu streifenden, zusammenschnürbaren Lederband mit einer im Bereich des Handballens befestigten, mit Vertiefungen versehenen Metallplatte

Segelkoje, Segellast sail locker abgeteilter Raum im Schiff, der zur Aufbewahrung der Reservesegel dient

Segelnadel sail needle Nadel aus Stahl mit dreikantiger, sich verdickender Spitze zum Segelnähen

Segelnummer register number Registrierungszeichen von Segelbooten oder Segelyachten einer Bootsklasse, die im Großsegel angebracht wird und dort neben dem Nationalitätenkennzeichen und dem Klassenzeichen geführt wird

Segelprofil aero-dynamic shape, flow Wölbung durch Rundung der Lieken, die an den Spieren gefahren werden, und durch Rundung der Kanten der Segeltuchbahnen. Das Segelprofil wird dem jeweiligen Einsatzzweck angepasst. DIe Wölbungstiefe wird in Prozent der Sehnenlänge angegeben.

Segelriss sail plan zeichnerische Darstellung aller Segel eines Segelschiffs oder -boots mit ihren Segelschwerpunkten, und dem dazugehörigen stehenden und laufenden Gut

Seilklemme rope clamp, binding clamp U-förmiger Klemmbügel aus Metall mit verschraubbaren Klemmbacken zum Verbinden von Drahttauwerk für untergeordnete und provisorische Zwecke. Auch als Frosch bezeichnet

Sextant sextant Winkelmessgerät für Aufgaben der terrestrischen und astronomischen Navigation. Durch Horizontalwinkelmessungen sind sehr genaue Standortbestimmungen in Küstennähe durchzuführen. In der astronomischen Navigation dient er zur Messung der Höhe des Gestirns über der Kimm

Shanty chanty Arbeitslied der Seeleute, i.d.R. ein Wechselgesang zwischen Shantyman (Vorsinger) und Mannschaft

Sicherheitsrolle muster roll (list), station bill Plan zur Organisation der Sicherheit an Bord von Seeschiffen. In ihr sind jedem Besatzungsmitglied Aufgaben zugeteilt, die es im Notfall auszuführen hat. Sie wird vor Reise antritt ausgefüllt und an mehreren Orten des Schiffes ausgehängt

Sieben Meere seven seas Gewässer, die die "Erde" umgeben, im Altertum Mittelmeer, Rotes Meer, Persischer Golf, Indischer Ozean, Chinesisches Meer sowie die Meere an der West- und Ostküste Afrikas. Heute sind es die sieben Ozeane, Nord- und Südatlantik, Nord- und Südpazifik, Indischer, Arktischer und Antarktischer Ozean

Signalmittel signalling gear Ausrüstungsgegenstände, die der Abgabe von Signalen dienen. Art und Umfang der an Bord mitzuführenden S. sind entsprechend dem Fahrgebiet und der Schiffsgröße vorgeschrieben

Skorbut scurvy Vitaminmangelerkrankung, die entsteht, wenn in der Nahrung zu wenig Vitamin C vorhanden ist. Krankheitszeichen: leichte Form äußert sich durch Schwäche, Mattigkeit, Gliederschmerzen, schwere Form durch Zahnfleischbluten, Blutaustritt in der Muskulatur, Gewebe und Haut, Zerstörung der Knochenstruktur, kann zum Tod führen.

Skylight skylight Ober- und Deckslicht

Smut, Smutje ship´s cook Bezeichnung für den Schiffskoch, eigetnlich beleidigend (smut - Schmutz, Rauch), heute aber doch überwiegend im humorvollen Sinne gemeint

Sonar sonar Sammelbegriff für Schallortungsverfahren, entstanden als Abkürzung aus dem amerikanischen "sound navigation and ranging", entwickelt zur Ortung von getauchten U-Booten

Sonnensegel awning über Deck ausgespanntes geliektes Segeltuch zum Schutze von Personen oder der Ladung gegen Sonneneinstrahlung

Sorgleine weighing line Sicherungsleine, beim Anker das Haltetau der Ankerboje, beim Ruder kleiner Fahrzeuge eine Kette zum Ruderblatt, die das Querschlagen der Ruders verhindern soll, bei gefährlichen Arbeiten die Sicherheitsleine

SOS-Ruf ... - - - ... distress signal SOS internationales Notsignal für in Seenot befindliche Fahrzeuge, das über Funk, aber auch als Lichtzeichen gegeben werden kann. Die Buchstabenfolge hat ihre wesentliche Ursache in der einprägsamen Wiederholung von 3 kurzen und 3 langen Zeichen, nicht in der Abkürzung z.B. von "save our souls"

Spake 1. spoke verlängerte Speiche am Ruderrad 2. capstan bar starke Holzstange, die in die Löcher des Handspills gesteckt wird, umd das Spill mit Handkraft zu drehen (Handspake, Spillspake) 3. lever eiserne Stange, die als Hebelarm verwendet wird

Spannschraube turnbuckle zum Steifsetzen von stehendem Gut sowie von Laschings verwendete Zugvorrichtung aus 2 in einer Buchse eindrehbaren Gewindebolzen mit unterschiedlichen Gewinde, die in einem Auge oder Schäkel auslaufen

Spant frame Bauteil zur Aussteifung der Außenhaut aus Profilen verschiedener Querschnitte

Speigatt scupper (hole) unverschlossene oder gegen seeseitiges Eindringen von Wasser durch eine Rückschlagklappe (Sturmklappe) gesicherte Öffnung an den Seiten des Schiffs auf dem Oberdeck zum Ablaufen des Wassers

Spiere spar Bezeichnung für Rundhölzer, die verschiedenen Zwecken dienen, z.B. Rahen, Stengen oder Stange auf einer Tonne

Spill capstan Deckshilfsmaschine zum Einholen von Ketten und Trossen. Diese werden im Gegensatz zur Winde nicht aufgewunden, sondern durch Reibung oder Formgebung des Spills mitgenommen und laufen auf der Abgangsseite locker ab

Spleiß splice dauerhafte Verbindung von Tauwerk durch einflechten der einzelnen Kardele ins Tauwerk
- Augspleiß: Rückführung des Tampens in sich selbst, Erstellung eines Auges
- Cutspleiß: Verbindung zweier Tampen, indem man sie nebeneinander legt und die Enden in gewissem Abstand einspleißt
- Hohlspleiß: Augspleiß, in dem das Ende quer durch das geflochtene Tau gesteckt wird und dann etwa 20 cm durch das Innere des Tauwerks gesteckt wird
- Kurzspleiß: Verbindung zweier Tampen durch direktes Verspleißen der Enden
- Langspleiß: Verbindung zweier Tampen durch getauschtes Eindrehen der Kardele
- Ringspleiß: ein Tampen wird in der alten Laufrichtung in sich eingespleißt, ergibt ein kreisrundes Auge (Zierspleiß)
- Rückspleiß: Festigung und Verdickung eines Tampenendes, in sich selbst zurückgespleißt

Spleißzange rigger´s screw Vorrichtung zum Einspannen des Auges beim Anfertigen eines Augspleißes im Drahttauwerk, insbesondere beim Einspleißen von Kauschen

Spring spring eine von vorn nach achtern bzw. von achtern nach vorn verlaufende Festmacherleine

Spundwand steel sheet pilling, pile wall in das Erdreich eingerammte, wasserdichte Flächentragwerke aus einzelnen Elementen, den Spundbohlen

Stag stay zum stehenden Gut gehörende Drahttaue zur Abspannung des Mastes nach vorn

Stampfen to pitch Bewegung eines Schiffes bei Seegang von vorn, wobei Vor- und Achterschiff vertikale Bewegungen ausführen

Stampfstock martingale (boom), dolphin boom Teil des Vorgeschirrs von Segelschiffen mit Klüverbaum. Der S. ist eine vom Bugspriet schräg nach vorn unten zeigende Eisenstange, über die das Wasserstag verläuft, das den Klüverbaum nach unten abstützt

Stander 1. bridle Tau gewisser Länge, dass fest angeschlagen ist und z.B. den Fuß eines Stagsegels fixiert oder als Sicherheitsstander verwendet wird 2. pennant Bezeichnung für Flaggen, die eine dreieckige Form haben

Stapellauf launch(ing) Ablaufen des Schiffes (in Sonderfällen auch eines Schiffsteils) von der Helling. Die Lagerung des Schiffskörpers während seines Baus auf Stapeln führte zur Bezeichnung Stapellauf

Steertblock tail block Block mit eingespleißtem Tauwerksende, dient i.d.R. als Leitblock, um günstige Zugrichtung zu erreichen

stehendes Gut standing rigging, standing gear Tauwerk der Takelage, das mit Spanschrauben o.ä. festgesetzt ist und im Lauf des Segelns im Gegensatz zu laufendem Gut, keinen Veränderungen unterworfen wird

Stelling 1. flake an Tampen hängendes Brett mit 2 Querhölzern zur sitzenden oder stehenden Ausführung von Außenbordarbeiten 2. stage Laufbrett mit und ohne Geländer als Landgang bei kleinen Schiffen und Booten

Stenge topmast, upper mast Verlängerung des Mastes, insbesondere bei Segelschiffen, z.B. Marsstenge

Stern 1. star Himmelskörper 2. stern veraltete Bezeichnung für das Heck

steuerbord stb. starboard in Schiffsrichtung rechte Seite des Schiffs

Steuermann mate Besatzungsmitglied, das als ständiger Vertreter des Schiffsführers auf kleineren Schiffen oder als Wachführer auf größeren Schiffen eingesetzt wird. Der S. ist im Besitz eines nautischen Befähigungszeugnisses

Steven stern post, stem post Bauteil, das den Schiffskörper vorn (Vorsteven) und achtern (Achtersteven) abschließt. Der Steven dient der Festigkeit des Schiffs

Store store(-room) Raum für Vorräte, zur Lagerung von Werkzeugen, Ersatzteilen, Verbrauchsmaterialien und zum Verrichten kleinerer Arbeiten, z.B. Bootsmanns-Store und Maschinen-Store

stranden to strand, to ground mit einem Schiff unbeabsichtigt auf Grund laufen, meist durch Wind oder Strom verursacht

Strecktau life line, hand line über das Deck gespanntes Tauwerk zum Festhalten für Personen bei Seegang

streichen 1. to paint mit dem Pinsel Farbe auftragen, pönen 2. to lower Segel, Rahen oder Stengen wegnehmen 3. to strike the colours Flagge streichen, sich ergeben

Stützsegel steadying sail kleine Stagsegel, deren eigentliche Funktion darin besteht, die starken Bewegungen bei Seegang mit Hilfe des Winddrucks zu dämpfen

Südwester sout-wester Kopfbedeckung aus wasserabweisendem Material mit breitem Rand, um Wasser abtropfen zu lassen


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