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Rack parrel 1. Vorrichtung zur Aufnahme der Rah am Mast, kann als feste oder heissbare Halterung ausgeführt sein 2. Halterung mit Löchern oder anderen angepassten Einschnitten zur Aufnahme von Zeichengeräten, Geschirr oder anderer Gegenstände

Radar radio detecting and ranging Funkmessverfahren zur Abstands- und Richtungsbestimmung von Objekten, basierend auf der vom Sender abgestrahlten und vom Ziel reflektierten elektromagnetischen Impulse und deren Darstellung als Leuchtfleck auf einer Braunschen Röhre

Rah, Rahe, Raa yard am Mast drehbar angebrachte, horizontale Spiere aus Holz oder Metall quer zur Schiffsrichtung, i.d.R. zur Aufnahme eines Segels

Rahsegel rechteckige Segel, die an Rahen quer zur Schiffsrichtung angebracht sind

Rauchboje smoke buoy Tagessignalmittel, welches das Auffinden von Schiffbrüchigen durch Schiffe oder Flugzeugen erleichtern soll. Die R. wird nach Zündung ins Wasser geworfen und gibt dort orangefarbenen Rauch ab

Raumen veer aft, haul aft Drehung des Windes im Bezug auf die Schiffsrichtung, so dass er achterlicher einfällt

raumer Wind quartering wind Wind, der aus achterlichen Richtungen kommt, so dass ein Segelschiff sein Ziel direkt anlaufen kann

Raumschots-Kurs reach Kurs zum Wind zwischen Anwindkurs und Vorwindkurs

recht true steady für "richtig", "genau", "gerade" in Zusammensetzungen verwendet, z.B. "recht so" als Ruderkommando

recken stretch Tauwerk oder Segeltuch dehnen bzw. strecken

Ree (Abkürzung für Ruder in Lee) lee-o!, ready about! Kommando zum Wenden eines Segelschiffs

Reede roadstead, road(s) geschützte Wasserflächen vor der Küste (meist in Hafennähe) oder im Fluss, die ein sicheres Liegen der Schiffe vor Anker, an Bojen, Dalben o.ä. ermöglicht

Reederei shipping company allgmeine Bezeichnung für Schifffahrtsunternehmen

Reep rope Seil- oder Kettenende von bestimmter, durc den Verwendungszweck bedingter Länge

Reepschlägerei rope-laying factory Werk, in dem Tauwerk hergestellt wird, Reeperbahn

Reff, Reef reef Teil des Segels, der bei zu großer Windstärke durch Reffbändsel zusammengebunden wird, um die Segelfläche zu verkleinern

Regatta regatta segelsportliche Veranstaltung, bei der i.d.R. mehreren Wettfahrten bestimmte Kurse abgefahren werden

Registertonne register ton Raummaß zur Bestimmung der Schiffsgröße anhand der Innenräume 
1 Registertonne = 100 Kubikfuß (cbf) = 2,8316 m³
Die Bezeichnung stammt aus der Hansezeit, in der die Anzahl der zu stauenden Tonnen (Fässern) maßgeblich für ein Schiff war

Reibholz belting zwischen Schiff und Kai liegendes Rundholz, i.d.R. am Kai befestigt, das die Bordwand vom Kai freihält

Reihleine lace, lacing line Leine zum Befestigen von Segeln und Persenningen (Marlleine)

Reise, reise! rise and shine! seemännischer Weckruf

Reling railing, rail offenes, festes, teilweise zu lösendes oder klappbares Geländer als Begrenzung freiliegender Decks (nicht Schanzkleid) und Decksöffnungen

Relingslog dutchman´s log Einrichtung zur Messung der Schiffsgeschwindigkeit bis zu 5 kn, bei der die Zeit (t) gemessen wird, die ein über Bord geworfener Gegenstand von einer bestimmten Relingsmarke zur nächsten benötigt. Daraus kann die Geschwindigkeit (v) ermittelt werden.

Rettungsboot life-boat kollektives Rettungsmittel in Form eines Bootes, das schnell über eine Aussetzvorrichtung zu Wasser gelassen werden kann, mit Einrichtungen und Ausrüstung versehen, die Schiffbrüchigen Schutz bieten und ein Überleben ermöglichen

Rettungsfloß, Rettungsinsel life-raft, life-float kollektives Rettungsmittel, aus Gummigewebe bestehend und durch eine Automatik selbstätig aufblasend, nimmt in etwa die Form eines Schlauchbootes, ggf. mit Überdachung, an

Rettungsweste life-jacket individuelles Rettungsmittel, aus Kork oder Schaumstoff, das mit einem Gewebe bespannt ist. Die R. wird wie eine Mischung aus West und Kragen getragen und verhindert das Untergehen im Wasser befindlicher Personen. R. sind in der Regel ohnmachtssicher ausgeführt, so dass sie die Lage einer ohnmächtigen Person sichern und deren Kopf über Wasser halten und so ein Ertrinken verhindern

Revierfahrt estuary trading vom Liegeplatz bis in die freie See zurückzulegende Strecke, z.B. auf Flussläufen, die besondere nautische Sicherheitsmaßnahmen erfordert, z.B. Lotse, Anker-klar-zum-Fallen und besetzten Manöverstand

Riemen oar langes Rundholz, dessen eines Ende flach ausgearbeitet ist (Riemenblatt). R. dienen der Fortbewegung von Booten, indem sie durch ein Szepter / eine Dolle geführt werden und so die Kraftrichtung umkehren

Rigg, Rigging rig Bezeichnung der gesamten Takelage mit Spieren und Segeln

Riggen (auf- und ab-) rig Auftakeln eines Schiffes. Arbeiter, die diese Arbeit ausführen, werden Rigger oder Takler genannt

Rolle bill, roll Einsatzplan der Besatzung, in dem namentlich die in Notfällen erforderlichen Arbeiten und Manöverstationen bezeichnet sind

Rollen rolling, roll Schwingung des Schiffs um seine Längsachse

Roring ein Ring, besonders am Schaft eines Ankers zur Aufnahme der Ankerkette oder einer Leine

Rossbreiten horse latitudes Gebiete mit Windstillen oder nur schwachen Winden im Bereich der subtropischen Hochdruckgebiete zwischen 20° und 35° nördlicher und südlicher Breite

Rosthammer chipping hammer, scaling hammer nach beiden Seiten keilartig ausgebildeter Hammer zum Abklopfen starker Rostschichten

Roststecher rust scraper Werkzeug mit breiter, querstehender Klinge für Entrostungsarbeiten

Royal, Roil royal Rahsegel oberhalb der Bram, auf vielen Schiffen das oberste Segel

Ruder rudder, helm Kurzbezeichnung für die gesamte Anlage zum Steuern eines Schiffes und die drehbare, blattartige Fläche hierzu unter dem Heck

Rudergänger helmsman Besatzungsmitglied der Seewache, welches das Ruder bedient, auch Rudersmann

Rufzeichen call sign internationaler Funkname eines Schiffes, identisch mit dem sog. Unterscheidungssignal, bestehend aus 4 Buchstaben und / oder Ziffern des Alphabets. Küstenfunkstellen benutzen nur 3, Flugzeugfunkstellen 5 Buchstaben. Der erste oder die ersten beiden Zeichen lassen auf das Land schließen, zu dem die Funkstelle gehört.

Rundtörn round turn um einen Gegenstand herumgelegter Teil einer Leine, um diese zu hieven oder zu fieren oder als Grundlage für einen Knoten

Rüsteisen chain plate Beschlag am Rumpf, in dem die Wanten und Pardunen befestigt werden


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